Pfffffff…..

Pfffffffffffffffff…. gilt so ein einzelnes lautmalerisches Schmuckstückerl schon als vollwertiger Blogeintrag? Nicht? Schande! Denn eigentlich beschreibt es die letzten Tage recht umfassend. Pfffff…. Luft draußen. Aus Maus. Tot.
Es war „sein“ Umzugswochenende, und im Grunde genommen haben wir mit Bravour bestanden. Die wichtigen Dinge sind umgesiedelt & eingeräumt, ein paar weniger wichtige sind umgesiedelt und wohnen noch in Kisten, aber das Wohnzimmer ist als solches schon erkennbar und wir haben das wunderschönste Schlafzimmer aller Zeiten. Soviel mal vorab.

Besonderheiten dieses Wochnendes? Zum Beispiel eine Expedit-Debatte. Deja vu? Nein.
Denn es ging nicht um mein schon besprochenes, altes Teil und dessen Umzug, sondern um seines. Es begann am Vormittag beim Abbau in seiner alten Wohnung, als ich anregte, die Bretter doch zu beschriften, das wäre dann beim Wiederaufbau sicher von Vorteil. Speziell nachdem es kein standard Kastl-Expedit ist sondern so eines mit Fernseherausnehmung, es ist also wirklich nicht egal wie man es wieder zusammenbaut. Also beschriften? Neiiiiiiin, ein echter Mann braucht das nicht. Jo eh.
Das Wiederzusammensetzen des Expedit-puzzles raubte uns dann am Nachmittag etwa… naja, gute 2 Stunden. „Ich habs Dir ja gesagt“…“Sag amal, hörst Du mir machnmal zu?“  „Ich sags Dir gern noch 5 mal, aber die Bohrung von dem einen Brett passt nicht auf diesen Teil“… „Können wir das nächste Mal doch beschriften?“… „Gehst mir bitte nicht am Nerv?“… „Wir suchen ein Brett mit einer kurzen und einer langen Bohrung…. Häääähhh?…. Na so!… Na dann sag gleich ‚einmal Außen und einmal Innen‘ dann verstehts der Uneingeweihte auch!“…und so weiter und so fort. Ja, wir hatten Spaß. Wir hatten laaaange Spaß. Was bei gutem Sex allerdings als Qualitätsmerkmal gilt, ist beim Aufbau eines Regals eher unerwünscht, find‘ ich. Aber letztendlich haben wir das Drum zusammengebastelt und haben uns nicht gegenseitig umgebracht. Ich lass mir jetzt ein T-shirt drucken auf dem steht: „Expedit, Part xx. I survived!“ (Nachsatz: Und Recht hatte ich auch!)

Des weitern zu vermerken an diesem Wochenende: Eine Wurzelbehandlung.
Nicht im übertragenem Sinne, ich spreche also nicht von der Verrichtung ungeliebter Tätigkeiten, denn derer gab es so Einige, sondern einem Zahnarztbesuch mit allem Pipapo. Es lebe der zahnärztliche Notdienst, er lebe hoch! So ein Arzttermin mitten im Umzugschaos ist auch was recht Erfrischendes und hält den Betrieb eh nicht auf, Zeitmanagement olé. Allerdings sind schachmattsetzende Zahnschmerzen in noch höherem Ausmaß zeitraubend (von schmerzhaft mal ganz abgesehen), daher hieß es heute Nachmittag: Ab zum Bohrprofi mit ihm. Armer Kerl, echt tapfer, speziell wenn ich sein Verhalten mit meinen vorprogrammierten Panikattacken angesichts eines solchen Artztermins vergleiche. Alle Achtung.

Morgen wird dann noch -von Profis, gegen Einwurf einer gar nicht so unbedeutenden, baren Münze- das Eiskastenungetüm übersiedelt und dann ist der männliche Teil es Umzugs beinahe vollendet. Fehlt dann „nur“ mehr der weiblich/kindlich/kätzische Teil. Kleinigkeit…
Angesichts dessen versuche ich mich gerade dazu zu motivieren heute noch 1,2 Kisten zu packen, aber ganz ehrlich: ich glaub das wird nix mehr. Warum? Pffffff…….

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