Es geht loooooos!

Es war ruhig hier. Sehr lange. Gerade lese ich, der letzte Artikel stammt aus dem Jahr 2012. Das Leben war ein paar Monate -sogar Jahre- lang sehr, sehr gut zu mir und hat mir eine Atempause gegönnt. Und hey, die war bitte auch dringendst nötig!

Nun schreiben wir 2016 und das Kind feiert demnächst seinen 9ten Geburtstag. Das klingt ja noch super klein und niedlich, überschaubar, einstellig halt. Welche dunklen Schicksalswolken könnten da schon den Familienhimmel trüben? Ich sag es Euch: die Pubertät!

Nun, derzeit sprechen wir noch nicht von der teuflischen Zeit in voller Ausbaustufe, sonder nur von der Frühpubertät. Aber um ehrlich zu sein: Mir tät’s schon reichen. Ich hätte nichts dagegen nach den ersten kurzen Expeditionen in diesen unbekannten, unerforscheten und unwirtlichen Landstrich meine Flagge in den Boden zu rammen und mit einem „been there, done that“ den Vorhof der Hölle zu verlassen. Ich hege keinen gesteigerten Ehrgeiz weiter zum eigentlichen Ort des Geschehens vorzudringen. To boldly go where no man has gone before? Thanks, but no thanks. Aber kann ich es mir aussuchen? No. Thanks.

Herrschaften, wir sprechen hier von jenem Kind, das mir schon im zarten Alter von knapp 4 Jahren mit Sätzen wie „Maaami, du musst wirklich nicht immer alles so dramatisiiieeeren“ argumentativ den Wind aus den Segeln nahm. Jenem Kind dessen rasante sprachliche Entwicklung mich täglich beinahe ebenso erfreut wie sie mich zur Verzweiflung bringt. Ja, es besteht Anlass zur Sorge. Und noch mehr: Anlass zu schriftlicher und öffentlicher Psychohygiene. Ist nämlich billiger als ein Therapeut.

Ah, und heiraten werd‘ ich übrigens auch wieder.
Es würde mich mehr als nur wundern, wenn das -trotz itzibitzikleiner Minifeier- nicht auch Anlass für ausreichend Chaos, Irrsinn und panisches Gelächter wäre!
Grund genug also diesen Blog aus der Versenkung zu holen.
Bleibt dran, hier wird es langsam aber sicher wieder alltagsirrwitzig!